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Das Teil ist für den … Po – und macht glücklich (sponsored)

Dusche und Pfirsich web - Das Teil ist für den ... Po - und macht glücklich (sponsored)

Nun ist es soweit und ich schreibe hier, auf lieberherrcrohn.at, meinen ersten sponsored-Post – wie man das halt so nennt, wenn man ein Produkt unentgeltlich zur Verfügung gestellt bekommt, um es zu testen und darüber zu schreiben. 

Und mein erster derartiger Beitrag ist so richtig für den … Po. Also vom Produkt her. Also das Produkt ist für den Po, aber im positiven Sinne. 

Ok. Der Anfang wird nicht besser.
Also nochmal von vorne: 

Es gibt Dinge, die kann man sich nicht vorstellen – ich hätte mir nie gedacht, dass sich mein erster, gesponserter Beitrag hier um einen Gegenstand dreht, der optimal für den menschlichen SüdPOl geeignet ist.

Ein anderes, für Gesunde vermutlich schwer vorstellbares, Ding ist, dass es abseits aller „Ha Ha“, „echt schräg“ und „dekadentes First World Tool“-Argumente durchaus Situationen gibt, wo einem dieses Po-Ding heilsame und gute Dienste erweisen kann – und ich einige dieser Indikationen am eigenen Leib erfahren habe.

Worum gehts?
Um eine praktische kleine Hand-Dusche namens

HappyPo

Ein leichtes, nettes Plastikteilchen, dass man mit einer Drehung auseinandernehmen kann – um lauwarmes Wasser hineinzufüllen. Und achtet peinlich gut darauf, dass es wirklich nicht zu warm oder zu kalt ist!!! Das Schmelzen der Polkappen ist nichts gegen den Schmerz, wenn der wunde Hintern mit zu heißem oder zu kaltem Wasser in Berührung kommt.

Nach vollzogener Stoffwechselloslassprozedur sorgt die fröhliche Dusche dafür, dass der Hintern sanft und (mit lauwarmem! Wasser) gründlich gereinigt wird.

Für alle, die noch nie schmerzhafte Fissuren, Fisteln, Abszesse und Entzündungen an ihrem Allerwertesten erleiden mussten, mag das vielleicht als „nice to have, kann aber auch ohne gut damit leben“ klingen. Denen sei gesagt, dass diese Form der Reinigung wesentlich sanfter, hygienischer und auch Papier sparender ist, als „nur“ Wc Papier.

Wer, wie ich und viele andere crohnische oder anderweitig südwärts Beeinträchtige, auf extra sanfte und fürsorgliche Pflege angewiesen ist, wird das handliche Teilchen als Segen empfinden.

Das Unternehmen hat mir ein Musterstück zum ausgiebigen Testen zur Verfügung gestellt und das habe ich nun einige Tage lang getan.
7 WC 300x225 - Das Teil ist für den ... Po - und macht glücklich (sponsored)Wobei ich betreff Duschmöglichkeit am stillen Örtchen luxuriös versorgt bin – ich hab seit ein paar Jahren ein sog. Dusch-Wc und liebe es. Und jeder, der einmal drauf saß, liebt es gleichfalls.

HappyPo musste also gegen sehr kompetente Konkurrenz anzutreten. Was nicht fair ist, denn schon allein vom Preis-Leistungsvergleich sind die beiden Teile nicht vergleichbar.

Mein Dusch-WC war ein Geschenk meiner Mutter und hat sich in kürzester Zeit als absolut hilfreichstes Heil- und Reinigungsgerät etabliert. Aber ohne die Spende meiner Mama wäre es mir finanziell nicht möglich gewesen, mir das Luxusteil zu leisten. Es ist – ums klar und deutlich zu sagen – schweineteuer.

HappyPo hingegen gut leistbar. Wenn man beide Geräte anhand der Reinigungsleistung miteinander vergleicht, dann steht die kleine Plastikdusche dem Luxussprudler in nichts nach. Meiner Meinung nach ist es auch deutlich praktischer und angenehmer, als das klassische Bidet.

Großer Vorteil der HappyPo Dusche

Sie funktioniert ohne Batterien, ohne Strom und man kann sie leicht überall hin mitnehmen – ich denke da speziell an Spitalsaufenthalte, Urlaube, Rehas … wo ein Bidet nicht immer vorhanden, aber dringend gebraucht wird.

Großer Nachteil der HappyPo Dusche

Man braucht (lauwarmes!!! Denkt daran: immer lauwarmes!!!) Wasser in greifbarer Nähe. In unserem Kabäuschen gibt es kein Handwaschbecken – das Bad ist eine Tür weiter.
Das wird sich vielleicht mit Glück mal ändern, aber aktuell ist es so und damit muss man anders planen, damit die fröhliche Hinterndusche nicht traurig am Trockenen steht.

HappyPo 005 225x300 - Das Teil ist für den ... Po - und macht glücklich (sponsored)Eine Möglichkeit: Das Wasser schnell vorher einfüllen.
Geht, wenn man es nicht eilig hat. Was beim angedachten Einsatzbereich in meinem Fall selten der Fall ist.
Wenn man es notgedrungen (haha, blöder Wortwitz) eilig hat, kann das vorher noch schnell ins Bad huschen, dann warten bis das Wasser warm ist (wichtig!), Behälter anfüllen, zuschrauben, aufs Wc huschen und dann eeeendlich … ihrwisstschonwas … für Schließmuskelstress sorgen, wenn man gerade keinen brauchen kann.

Alternative: Eine Thermoskanne mit (warmem … 😉 Wasser anfüllen und immer einsatzbereit am Klo stehen lassen.
Das erfordert zwar ein bisschen Planung und Selbstorganisation, ist aber meines Erachtens durchaus machbar und auch eine gute Alternative, wenn man im akuten Schub mal unterwegs sein muss und sein Bidet nicht unterm Arm mitnehmen kann.

Tipp vom Hersteller: „Dusche nach dem Toilettengang wieder auffüllen. Dann hat man, wenn es schnell gehen muss, Wasser bei Zimmertemperatur sofort zur Hand.“
Oder auch nicht, wenn es länger oder kürzer dauert 😉 Aber man sitzt dann zumindest nicht am Trockenen.

Wie funktionierts?

Das Handling selbst ist einfach: Wasser rein, zusammenschrauben, umdrehen und per Druck auf den Behälter das Duscherlebnis starten. Je nachdem, wie stark man drückt, desto intensiver oder sanfter wird der himmelwärts gerichtete Regen.
Die Menge reicht für eine gründliche Reinigung im Normalfall aus – und ich gehe bei „Normalfall“ von crohnischen Südpolereignissen aus.
Wenns zuwenig war: Frisches Wasser rein (ich hab schon erwähnt, dass es warm sein soll, oder?) und weiter gehts.

Hier gehts zum Video auf YouTube.

Da keine Batterien oder Strom notwendig sind, ist man diesbezüglich auf der sicheren Seite. Ich habe eine, vor ein paar Jahren gekaufte batteriebetriebene, Handdusche für den mobilen Einsatz und da ist exakt immer dann, wenn man sie am dringendsten braucht, die Batterie leer.
Die Duschleistung meiner Batteriedusche ist, vom Druck her, nebenbei bemerkt, auch nicht das Gelbe vom Ei. Es geht, aber es geht sichtlich auch besser und das ist ein Grund, warum ich mich von dem fröhlichen Happy-Po-Teil nimmer trennen werde. Ab gesehen davon rattert die Batteriebrause dermaßen, dass man beim Verlassen der Toilette auf sehr seltsame Blicke der Wartenden gefasst sein muss. HappyPo ist da wesentlich diskreter 😉

Ausführung – pro und kontra

Das Material ist weißer Kunsttoff, leicht zu reinigen und vom Gewicht her, wie erwähnt, gut zu transportieren. Schraubt man die Teile nach Gebrauch auseinander, kann man sie schnell verstauen – eine entsprechende Tasche oder Behälter für unterwegs gibt es nicht (klopf, klopf an der Tür des Marketingbüros: Wäre das nicht eine Idee? In Kombi mit einer Thermosflasche, für zwei Füllungen für unterwegs?). Ich denke aber, dass man sich das auch selbst organisieren kann.

HappyPo 004 e1513166276513 300x225 - Das Teil ist für den ... Po - und macht glücklich (sponsored)Was mir weniger gut gefallen hat, ist die Passform der Teile zueinander. Da hatte ich den Eindruck, dass ein Spalt ist und man es nicht ganz zudrehen kann. Es hält aber dicht, nix tropft, wenn nix tropfen soll. Es schaut nur ein bisschen so aus, als hätte man es nicht ganz geschlossen. Vielleicht ist das nur bei meinem Modell der Fall oder die Dichtung ist noch zu mollig und es braucht noch ein paar Einsätze, bis sich das „eingedreht“ hat.

Ein weiterer Minuspunkt ist der Grip – der fehlt. Wenn man versucht die Teile mit nassen Händen (und ev. unter Druck, also in Eile) zusammen zu schrauben, dann flutscht das mitunter ganz schön durch. Da wäre meiner Meinung nach noch Verbesserungspotential.

Was auch optimierbar ist, wäre das After-Cleaning-Prozedere. Die HappyPo Dusche lässt sich zwar gut reinigen, aber um sie dann zum Trocken aufzustellen, braucht es Hilfsmittel. Die schräge Öffnung des Wasserbehälters lässt ihn nicht gerade stehen. Man muss sich eine Konstruktion einfallen lassen, mit der man die beiden Teile trocknen kann.

Einsatzbereich Therapiehilfsmittel?

Nicht probiert, aber meines Erachtens durchaus möglich, wäre auch der therapeutische Einsatz. Für alle, die schon mal einen wunden Hintern hatten und die ärztlicherseits oder in der Apotheke Käsepappeltee- oder Eichenrinden-Bad und Spülung empfohlen bekamen: Das hier wäre das Teil, mit dem man die heilsamen Flüssigkeiten an den Ort des Geschehens bringt, ohne sich in einem Sitzbad den üblichen Gruseligkeiten (zuerst zu heiss, dann schnell kalt, unbequem, irgendwie entwürdigend und unbequem) aussetzen zu müssen.

Nicht mein „Fachgebiet“ aber imho auch hilfreich wäre der Einsatz im Pflegebereich, sowohl im Spital als auch bei der Pflege kranker Angehöriger daheim. Ich denke, dass sich das Teilchen auch hier gut bewähren würde.

Wo? Wieviel und überhaupt?

Erhältlich ist das schmucke Teilchen via Website HappyPo.de, da kann man sich auch weitere Produktinfos anschauen (Affiliatelink*). Die Kosten liegen aktuell (Dezember 2017) bei 19,99 Euro, statt 24,90 Euro.
Alternativ gehts auch hier, via Amazon (Affiliatelink*), zum regulären Preis von 24,60 Euro .

Und wenn schon Werbung, dann richtig 😉

Mit dem Code HerrCrohn_HappyPo10 gibt es auf der Website HappyPo.de bis 15.02.18 10% Rabatt.

HappyPo Packshot 206x300 - Das Teil ist für den ... Po - und macht glücklich (sponsored)Ich für meinen Teil finde die HappyPo Dusche wunderbar praktisch. Die steht nun fix auf meiner Packliste, wenn es wieder ins Kranke(n)haus oder auf Reisen geht und im Fall eines Schubes wandert sie mit einer gefüllten Thermosflasche in mein Handgepäck.

Herzlichen Dank für die Möglichkeit, die Dusche ausgiebig zu testen – ich behalte sie mit Freuden und kann sie nur jedem, der einen gesunden oder kranken Po hat, ans Herz legen!

Ok, die Metapher ist floskelhaft und tut leicht weh … 😉
Dennoch: Herzliche Kaufempfehlung!

 

*Affiliatelink: Das bedeutet, dass ich ein paar Cent bekomme, wenn jemand das Produkt über diesen Link kauft.

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