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Januariger Novemberblues

Soll ich sagen …?

Sag ich nicht …!

Oder doch …?

In meiner Jugend gab es eine Sendung namens Am Dam Des. Ich mochte sie nicht so, aber die Auswahl an „altersadäquaten“ Kindersendungen war gering und dann und wann hab ich sie dann halt doch gesehen.

Fixer „Bestandteil“ dieser Sendung: der Clown Enrico.
Den mochte ich gar nicht.

Was nicht an ihm lag, sondern daran, dass ich Clowns nicht mag.
Die Clowns können nichts dafür, ich hatte auch kein traumatisches Erlebnis mit ihnen. Sie sind mir schlichtweg nicht geheuer und machen mit eher traurig denn froh.

Dieser Clown jedenfalls hatte einen Standardspruch, wenn er etwas wusste, es aber nicht gleich sagen wollte: „Soll ich sagen? Sag ich niiiiicht!
Das kam 3-4 mal und dann hat er es schlussendlich doch gesagt.

Rückblickend ist es diese Phrase, die mir aus den zahlreichen Am Dam Des-Sendungen in Erinnerung geblieben ist. Ein Gehirnwurm, der immer dann auftaucht, wenn ich unschlüssig bin, ob ich mich zu etwas äußern soll, oder nicht.

Im Kopf säuselt dann Enrico mit seiner clownescen nein-doch-Louis De Funes Version.
Es gibt schlimmere Dachschäden.

Und nun säuselt er wieder seinen Spruch, der Kinder-Clown und ich weiß nicht, ob ich soll oder nicht. Also es sagen.
Darum versuch ich es nun zu schreiben und entscheide danach, ob doch oder nicht usw. usf.

Blues is in da House

Und zwar der novembrige, der sich in der Jahresseit geirrt hat, der ver- und benebelte, der sonnenverlorene, traurige Sinnsucheblues.
Vertrottelt, weil sinnlos. Also nicht nur ich bin den Sinn los, sondern der Blues an sich ist sinnlos.

Weil es mir ja eigentlich* gut geht:

  • Herr Crohn tänzelt auf Sparflamme (und bekommt bei jedem außertourlichen Sidestep eins auf die Mütze gewummst).
  • Mrs. Migraine hab ich in den Magensiumschock geschickt.
  • Die Gelenk-Auas sind … ok, die sind besch*eiden, aber man gewöhnt sich daran und sofern ich mich immer wieder und regelmäßig bewege, gehts eigentlich* meist.
  • Einzig Madame Fatigue hockt graudüsterbeige an meiner Seite und drückt mir den inneren Schweinehund an die Brust.
    Was für melancholische Tagalpträume sorgt und nope – die können nix.

Aber wenn ich einen mentalen Rundumkassasturz mache, dann gibt es körperschmerzbedingt keinen akuten Grund für Bluesigkeiten.

Der Grund ist vielmehr ein sehr ernüchternder, fast banaler: zuviel allein, zuviel Zeit um die Einsamkeit groß zu ziehen, zu wenig Kontakt mit Menschen, die einen auf andere Gedanken bringen und – der klassische Teufelskreis – auch null Bock auf Menschen, die mich von aktuellen Gedanken ablenken.

So. Nun isses raus.
Ich hab Novemberblues, im Jänner.

Und statt mich darüber zu freuen, dass ich ein gutes Jahr mit tollen Fortschritten hinter mir habe und ein weiteres, mit hoffentlich ebensolchen, auf mich zukommt, hänge ich trübnasig in den Seilen und begrübel mein Dasein.

Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass ich es auch nicht leicht habe.
(Ok, ich mach es mir vielleicht auch zusätzlich schwer, aber dennoch: Die Umstände, ihr kennt das ja, sind auf der anderen Seite und nicht an meiner).

Ich bin krankheitsbedingt in Pension.

Das macht Sinn und ich weiß mittlerweile, dass ich ein normales Berufsleben nicht schaffe – alle oben genannten Genossen und -innen warten nur darauf, mir ins Kreuz zu fallen und ob ich die geballte Ladung dieser Mistbiester Lernpartner nochmal schaffe abzulegen, kann ich mir nicht vorstellen. Hinzu kommt die Dauertherapie, ohne die das Pack schon längst die Oberhand gewonnen hätte und ohne dem ich nicht fähig wäre, mir Luxusgedanken wie diese hier zu machen.
Damit sind nun zwar auch ein unhübsches Bündel an Nebenwirkungen verbunden, die man immer mit sich herum trägt und die einem in den kommenden Jahren mitunter ins Kreuz krachen können. Dennoch: Ich bin froh, dass es diese Form des Ausstiegs gibt und insofern macht die Berufsunfähigkeitspension Sinn. Sie erspart in Summe dem System und mir größere Troubles, finanzieller und gesundheitlicher Natur.

Das das Ergebnis der pensionären Früchte nach einem nicht komplett geleisteten Arbeitsleben ein eher mageres ist, ist leider auch klar. Und das man bei den diversen medizinischen Untersuchungen und Arztterminen keinen pensionstechnisch reduzierten Preis bekommt, sondern die volle Kanne brennen darf, sorgt dafür, dass man mit den Kröten nicht weit hoppst.

Ist so und es lohnt sich nicht, darüber zu schwadronieren.

Es ist auch grundsätzlich keine, den Frust nährende, Grundlage. Ich brauche, abgesehen von meinen medizinischen Dingens nicht viel – und wer nur meint, dass man die alle ja eh gratis auf Kassenkosten bekommt, der war noch nie ernsthaft krank oder hat dringend einen Termin für z.B. ein MR oder eine andere wichtige Untersuchung gebraucht. Oder war länger in Physio/Psychotherapie. Oder hat einen raschen Termin bei einem (guten) Facharzt benötigt.

Liebe zuständige und dies immer wieder stoisch-statisch verneinende PolitikerInnen:
Spart euch die Luft zum Atmen, mit der ihr den Missstand in diesem System immer wieder weg reden möchtet. Wir haben schon seit Jahrzehnten eine Mehrklassen-Medizin. Wer es sich leisten kann, bekommt bessere und schnellere Betreuung. Punkt.

Ohne Sofort-Cash und ohne gute Beziehungen, um zu wissen, wen man für welche Behandlung oder Konsultation fragen kann, hat man im wahrsten Sinn des Wortes die Arschkarte gezogen.

Ich rauche nicht, trinke nicht und meine Hobbys sind überschaubar kostengünstig. Insofern wandert ein Großteil meiner Mini-Pension in die Servicierung meines crohngebeutelten Körperchens. Man gönnt sich ja sonst nix.

Retour zur Pensionssache: Die ist als solche gut und sinnvoll und ich dankbar, dass es so ist.

Problem ist nur: Ich bin noch nicht im klassischen Alter für die Rente.
Und darum ein Alien im Bekannten- , Freundes- und Verwandtenkreis. Weil die haben alle noch ein Berufsleben, sind im besten Fall tagsüber mit Brötchenverdienen beschäftigt und in der Freizeit mit dem Erholen von dieser Tätigkeit oder anderen, altersadäquaten Dingens, wie der auch nicht so unerheblichen Sache der Kindererziehung.

Damit sind alle rund um mich mit Krötenverdienen und Systemerhaltung beschäftigt und ich hab im Gegenzug die Zeit, dem Nebel beim Wabern zuzusehen. Das das nach einiger Zeit zu einer sinnsuchenden Lebensfrage mutiert, ist leider auch klassisch und vorhersehbar.
Diagnose:
Pensionsschock in Kombination mit postraumatischen Belastungssyndrom
.

Die altersbedingte Sonderstellung hat pensionstechnisch auch noch andere, kleinere und kaum beachtete und bekannte Nachteile. Die Sondertarife für den Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln bekomme ich beispielsweise nicht – weil zu jung. Den Rabatt gibts erst ab 60 bzw. 65. Also immer hübsch die Vollzeiterwerbstätigenrate blechen, trotz Frühzeitminirente.

Unfair?
Ja, aber who cares?

Aussagen wie: „Wir wissen, dass das ein Fehler im System ist, aber können behördenseits nichts tun, da muss die Politik ran …“ kenne ich noch aus der Zeit, als ich schwer krank um ein sog. „Unterstützungsgeld bei lang anhaltender chronischer Erkrankung“ mit der SVA korrespondiert habe.

Das bekommt man zwar, aber einerseits erst nach ein paar Wochen und dann auch nur für maximal 20 Wochen und explizit nur dann, wenn man eine aufrechte Gewerbeberechtigung hat – was soviel bedeutet wie: Man bekommt ein paar „Netsch“ (=österreichisch für kleines Geld), die man dann wieder an die SVA retour überweist, weil die ja auf Grund der aufrechten Gewerbeberechtigung berechtigt ist, ihre Beiträge zu verlangen, man aber selbst nicht fähig ist, Geld zu verdienen, um diese löhnen zu können.

Im günstigsten Fall steigt man mit null aus.
Wovon man dann allerdings leben soll, sagt einem keiner.

Damals riet man mir, mich an die Landesregierung zu wenden.
Da ich mir zu dem Zeitpunkt gerade mehr Gedanken über eine Patientenverfügung machte, zwischen Krankenhaus und daheim hin und her pendeltet, schwer und sehr schmerzhaft erkrankt mich ans Leben geklammert habe, war ich kräftetechnisch ausgelastet und hatte leider keine Energie mehr frei, den Landesoberen den Marsch zu blasen.

Was vermutlich nichts geändert hätte.

Insofern kratzt es mich nur minimal, wenn ich zu jung für Pensionsrabatte bin. Immerhin bekomme ich eine kleine Pension.
Ich schenke mir dann ein Lächeln und spiele, ich wäre 100% gesund, fit, voll im Erwerbsdasein und gerade spaßhalber mit dem Zug in den wohlverdienten Urlaub unterwegs und nicht in die Therapie.

Doch wie es halt so ist, nützt einem das schönste Schönreden nichts, wenn man sich das Lächeln dann wieder abschminkt und der Wahrheit ins Gesicht schaut, die einem kühl lächelnd erklärt, dass man mehr Zeit zum Denken hat, als einem gut tut. Wodurch sich das Denken ins Grübeln verwandelt, dass irgendwann im altbekannten Strudel landet, auf dessem Boden die schwere Frage namens „Wozu das alles?“ liegt.

Nebendiagnose: Social Media Ressentiments

Ich kenne einige, die in der gleichen Lage sind – gedankenfreizeittechnisch. Und die sich ein neues Netzwerk aufgebaut habe, online. Also da, wo immer alle Zeit haben und man sich in endlosen Diskussionen, Unterhaltungen und Austausch verlieren kann.

Das ist gut und ich freu mich ehrlich für alle, die das so tun.
Aber mir liegt es nicht.

Was vermutlich daran liegt, dass ich mich im „Mir gehts nicht gut“-Fall zurückziehe, wie eine kranke Katze. Da schaffe ich es dann einfach nicht, die Botschaft rauszuschicken, dass es nun an der Zeit wäre, mal mir Herzchen und gedrückte Daumen zu schicken.

Abgesehen davon gestehe ich, dass mir der Sinn mehr nach realen, dreidimensionalen Kommunikationen steht. Den Social Media Talks fehlt es für mich an Wurzelkraft – sie mir sind größtenteils zu unverbindlich, gehen nicht in die Tiefe.

Ich habe zwar auf Facebook & Co. ein paar wunderbare Menschen kennengelernt, denen ich sonst nie begegnet wäre.
Aber auch einige, die ich flugs wieder aus meiner Freundesliste entfernt habe bzw. stumm geschaltet habe. Wer mir ungefragt mein Leben, mein Dasein, mein Tun und meine Ansichten lektorieren will, weil sein/ihr Dasein einfach so viel erleuchteter, gesünder, weiser und sonstwasiger ist, der bekommt den Besen vor die Tür gestellt – um mal den Dreck in der eigenen Hirnhütte rauszukehren. Da reagiere ich teils sehr empfindlich und höchst unwirsch.

Denn: Frau Schara können auch ekelhaft bösartig werden.
(Und manche meinen, dass ich genau dann zu voller Größe erwache 😉 )

Meine FB-Freundesliste ist seit einiger Zeit auf die Menschen reduziert, mit denen ich auch im echten Leben Kontakt halte und ich akzeptiere nur noch Anfragen von Menschen, die auch tatsächlich kenne. Damit habe ich mich zwar von vier Fünftel meiner früheren Bekanntschaften verabschiedet, aber hab zumindest das Gefühl, dass ich mit denen, die nun da sind, einen tieferen Kontakt haben kann. Theoretisch.

Dennoch gehts nicht – und so sehr ich anderen im „Alles Scheiße“-Fall Herzchen, gedrückte Daumen und Big-Hug-Smileys schicke, so wenig kann ich im eigenen Fall etwas damit anfangen.

Ich habs wirklich versucht, aber es klappt nicht.
Was möglicherweise daran liegt, dass ich, siehe oben, einfach verstumme, wenn es Zeit wäre, den emotionalen Notruf zu drücken.

Schöner Shit. Dämliches Hamsterrad. Sinnlose Lernschschleife.

Was hilft?

  • Schreiben.
  • Rausgehen.
  • Ablenken.
  • Ausmisten.
  • Komplizierte Strickmuster entschlüsseln.
  • Hollywoodfilme gucken.
  • Den Lohnsteuerjahresausgleich machen.
  • Wegfahren.
  • Umbauen.
  • … alles, um Herz und Hirn zu beschäftigen, damit die Hände dem Inneren das Gefühl geben, man macht etwas, dass Sinn hat.

Und an manchen Tagen akzeptieren, dass der Tag für die Tonne ist und einfach nur Müll liefert. Dann pack ich mein inneres Bündel, geh in die Isolationswüste und verschieb alle Gedanken an mögliche Ausstiegsszenarien auf den nächsten Tag.
Mit Glück hat der dann bessere Optionen im Talon, womit sich das Aufgreifen des dunkelgrauen Fadens vom Vortag erübrigt.

Outing?  Hilfe suchen?

Hab ich versucht, hat nicht geklappt.

Weil ich vermutlich irgendwie die Kontaktdaten nach Außen in dem Moment nicht griffbereit habe und die Notrufnummern für die Hol-mich-raus-aus-dem-Loch-Hotline überlastet sind. Oder besetzt. Oder nicht besetzt, weil alle gerade was Wichtigeres zu tun haben.

Das Problem damit: Man muss die Hilfe vorher parat haben, denn wenn man schon auf der Rutsche nach unten sitzt, hat man nicht eben mal Zeit einen Rastplatz aufzusuchen, um das Lebensnavi nach einer alternativen Route zu befragen. Wenn man mal nach unten rutscht, gehts hurtig hinab, ohne Stopp.

In guten Zeiten vorausplanen?

Ich nenne es das Marillenmarmeladeprinzip: Man kocht im Sommer die süßen, fröhlichen Früchte ein und löffelt in den dunklen Wintertagen davon. Bei Marmelade klappt das wunderbar.

Beim Glück und Lebensjubelgeister sammeln bin ich noch am Üben. Es wird besser, aber dennoch sind die Vorratskammern irgendwie immer zu früh leer und die neue Ernte noch zu weit weg.

Bei der Marillenmarmelade ist es übrigens genauso.
Und die gekaufte schmeckt einfach nicht so gut.

Fazit …?

Herrgöttchen, wer hat denn gesagt, dass am Ende immer ein Fazit, ein Conclusio, ein Hollywood-Happy-End herauskommen musst?
(Ok, ich habs mal gesagt, früher, als ich noch andere gecoacht und motiviert habe. Tja.)

Manchmal ist das Fazit einfach nur die Summe der Buchstaben, die davor gefallen sind. Weil alles gesagt, geschrieben wurde, was zum Sagen und Schreiben da war.

Insofern ist der Text davor schon die Zusammenfassung und am Ende bleibt vorm letzten Punkt nur noch zu sagen: Danke fürs Lesen – mir gehts besser.

Weil ich mir ein paar traurige Gedanken von der mentalen Festplatte geschrieben haben und mir damit selbst bewiesen habe, dass es besser ist, einmal laut fluchend „Verdammte Schei*e!“ zu brüllen, ein paar Tränen auf der Tastatur zu zerquetschen und mir einzubilden, dass es irgendwer liest, zustimmend nickt und dann … gehts weiter. Zur nächsten Website, zum nächsten Post, zum nächsten Like, zum nächsten … irgendwas.

Egal.

Aber das Universum hats gehört und vielleicht bekommt der/die Zuständige einen Tinitus davon und sorgt dafür, dass sich dieser verdammte Nebel endlich verpisst.

Danke.

 

*Eigentlich: auch so ein Wort, dass gelöscht gehört. Eigenlich, denn uneigentlich gibt es nicht und im Grunde genommen dreht es die nachfolgende Aussage emotional ins Gegenteil um. Was dann ja fallweise stimmt und schon mal mehr aussagt, als man eigentlich aussagen wollte.

8 Kommentare

  1. Liebe Michaela,
    ich lese dich gerne, auch wenn es nicht immer schöne Dinge sind, die ich erfahre. Jedoch, so ist das Leben. Nicht immer ist es so oder entwickelt sich, wie wir es lieben, möchten, wollen. Auch wir vermeintlich Gesunden haben schon mal im Jänner einen Novemberblues. Trotzdem keineswegs mit dir zu vergleichen. Bleib am Ball 😉 Leicht gesagt, ich kann es nur ahnen, wie es dir zuweilen nicht gut geht.
    Herzliche Grüße vom vernebelt grauen Niederrhein
    Geertje

  2. Huhu Du Liebe,

    bluesig hin oder her, danke für’s Teilen und die daraus folgende Möglichkeit für mich, Dich möglichwerweise durch einen kleinen Plausch (haddu Skype??) ablenken zu können bzw. eben mit noch mehr Herzenswärme an Dich zu denken.

    Ich mag Dich sehr,
    liebste Knuddelgrüße,
    Peti

    • Huhu retour – freu mich sehr von dir zu lesen und danke fürs Denken, an mich und sowieso 🙂
      Skype hatte ich mal, ist aber irgendwie …äh, verloren gegangen.
      Aber n Plausch wär supernett, werd mich also mal auf die Suche danach machen 😉
      Knuddelgruß :-*

  3. Claudia sagt

    DANKE!!! liebe Michaela Schara für diesen Text… fürs doch Sagen.
    Dieser Januar ist eine Herausforderung- ich komme nicht in ihm an, so wie ich es von den letzten Jahre her kannte.
    Habe mich viel gescholten in den letzten Tagen, dass nichts von meiner To do-Liste weniger wird, weil ich jede freie Minute mit Zusammenrollen und Abtauchen verbringe. Und das nichtmal glücklich & zufrieden, sondern seltsam traurig & ja du sagst es „novemberbluesig“. Dabei sollte ich mit Freude & Elan mein Jahr planen….
    Da du jetzt schon die 5. Frau bist, die mit dieser Offenheit erzählt, dass es ihr ähnlich geht, wollt´ich es dir einfach mal erzählen…
    Vielleicht ein klitzekleiner „Trost“. Manchmal geht´s mir zumindest so, wenn ich weiß, dass ich nicht die Einzige bin- wer weiß was wir da grad erspüren. ;o)

    Liebe Grüße
    Claudia

    • Hach danke Claudia, für deine Worte und die Bestätigung dessen, was auch andere dieser Tage so sagen – es ist ein mühseliger Jahresbeginn. Ohne ersichtlichem Grund und wer sensibler ist, der spürts halt mehr. Irgendiwe hat mein „Gemaule“ aber was bewirkt: Hier hat sich der Novembernebel in Dezemberschnee und Jännersonne verwandelt 🙂
      Das macht zwar nicht alles, aber zumindest optisch vieles hübscher.
      Alles Liebe,
      MiA

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