Alle Artikel mit dem Schlagwort: Geprüft und für wahr befunden

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Warum ich Bilder von meinen Infusionen poste

Sie müssen mehr jammern,“ hat eine Schwester im Spital einmal gesagt, „damit man mitbekommt, wenn es Ihnen schlecht geht.
Klingt simple, logisch und nicht schwer.

Problem: Wenn es mir wirklich schlecht geht, gehen bei mir alle Schotten zu – ich mache dicht, verkrieche mich an einen inneren Ort, wo ich allein mit mir bin, und habe genug mit mir selbst zu tun.
Idealhaltung: Embryonalstellung, innerlich und äußerlich, Decke drüber und wenn ein unsichtbar-Werden möglich wär, dann auch das.

  • Jammern geht ab einem gewissen Wohlfühl-Zeitpunkt und bis zu einem gewissen Mir-gehts-nicht-gut-Level. Jammern geht auch, wenn es schon so gut wie vorbei ist und der Weg nach oben geht.
  • Jammern geht im Kollektiv, im halblustigen Austausch mit anderen, denen es ähnlich geht.

Zitat: Ärztliche Kunst und was weiß ein Chirurg

„Die ärztliche Kunst besteht darin, so viel NICHTS zu tun, wie nur möglich. Das gilt für Psychiater wie für Chirurgen. Ein Chirurg braucht 2 Jahre, um zu wissen, wie eine Operation zu machen ist. Und 20 Jahre, um zu wissen, wann die Operation NICHT zu machen ist.“

Aus dem Buch: „Irre – Wir behandeln die Falschen„, von Manfred Lütz. Das Zitat selbst ist von Dr. Eckart von Hirschhausen, im Vorwort zum Buch.

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Gedanken und Wünsche zum 19. Mai

Liebe Leute,

der 19. Mai ist für die meisten von euch ein 08/15 Tag, nichts Besonderes. Vielleicht müsst ihr arbeiten, vielleicht habt ihr frei und wenn wir alle Glück haben, dann haben wir schönes Wetter – das wäre insofern toll, als der 19. Mai in Amerika als Tag der Mai-Sonne gefeiert wird, engl. National May Ray Day. Zugleich ist der 19. Mai dort auch der inoffizielle Malcom-X-Day, der Gedenktag für den schwarzen Bürgerrechtler.

In Wikipedias Liste von Gedenk- und Aktionstagen findet sich am 19. Mai aber kein Eintrag. Was seltsam ist, denn in der Türkei ist der 19. der Gedenktag an Atatürk und zugleich Tag der Jugend und des Sports. Am Tag davor ist, lt. Wiki, internationaler Museumstag, am Tag danach der deutsche Venentag.

Linktipp: Expressives Schreiben – Schreiben als Therapie

Da lebt man so vor sich hin, bekommt vom Karma ein paar Prügel vor die Füße geworfen und wenn man sich von dem Sturz erholt hat (und einen kräftigen Fluch losgelassen hat), dann versucht man sich damit zu arrangieren. Einen Weg zu finden, wie man mit dem Stolperfall umgeht, den Fall abarbeitet und möglichst gut weiterlebt und mit den Folgen leben lernt. Jeder findet da seinen (und natürlich auch ihren) eigenen, speziellen Weg.

Und wenn man dann einige Zeit etwas so, auf diese spezielle, individuelle Weise getan hat, kommt auf einmal eine Info aus der großen weiten Welt, dass das, was man das so für sich als hilfreich er/gefunden hat, einen Namen hat und auch von anderen als sinnvoll erkannt und bestätigt wurde.