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Buchlesen sm - Outtake: Über das Klo und Klopapier, den Welttoilettentag und eine tolle Buch-Verlosung

Outtake: Über das Klo und Klopapier, den Welttoilettentag und eine tolle Buch-Verlosung

Am 19. November ist Welttoilettentag. Initiiert wurde er 2001 von der Welttoilettenorganisation (ja, sowas gibt es) und am 24. Juli 2013 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen, auf Vorschlag Singapurs, einstimmig bestätigt.

Der Hintergrund für diese, auf den ersten Blick eher skurrile Aktion: 40% der Weltbevölkerung hat auch in heutiger Zeit keinen Zugang zu hygienischen Sanitäreinrichtungen – das sind ca. 2,5 Milliarden Menschen.

Buchvorstellung 070220 0015 300x225 - Outtake: Über das Klo und Klopapier, den Welttoilettentag und eine tolle Buch-VerlosungUnd der Grund für diese Info und diesen Blogbeitrag: Der CED-Kompass feiert diesen Tag und verlost nicht nur 5 Exemplare meines Buches „Shitstorm im Darm – gut leben trotz Morbus Crohn“, sondern auch – HALTET EUCH FEST! – 5 Rollen Klopapier, mit von mir gestalteter, absolut limitierte und nirgends käuflicher,  heiter-sarkastisch-crohnischer Verzierung (die man, im Gegensatz zum Klopapier, mehrfach verwenden kann ;-).

MimiMiA#02_makeitvisible

MimiMiA #02: Spruchklassiker, Unsichtbares und #Makeitvisible

Die zweite Folge meiner kleinen Videoserie ist online. Herzlichen Dank an alle, die mir Feedback gegeben haben, ich habe mich bemüht einiges davon umzusetzen.
Aber eine Videofrau wird aus mir in diesem Leben keine mehr 😉
Dennoch freu ich mich sehr, dass ich ein weiteres Bewegtbild in die Welt schicken kann.

Diesmal geht es um einen Klassiker aus dem Reich der guten Sprüche, den man mit einer chronischen, nicht sichtbaren Erkrankung mehr als nur oft zu hören bekommt. Und es geht um eine supertolle, sehr wichtige Kampagne, mit der man genau da ansetzen möchte: #Makeitvisible – eine Aktion des CED-Kompass und der Selbsthilfegruppe ÖMCCV.

MimiMiA #02 – konstruktives Gesuder mit Michaela Schara

MimiMiA02 makeitvisible - MimiMiA #02: Spruchklassiker, Unsichtbares und #Makeitvisible

Weitere erwähnte Links im Video:

MimiMiA01 Thumbnail - MimiMiA #01: Lebensqualität, Peanuts,  Jammern auf hohem Niveau und viel Freude

MimiMiA #01: Lebensqualität, Peanuts, Jammern auf hohem Niveau und viel Freude

Die offiziell erste Folge meiner kleinen Videoreihe ist online: MimiMiA #01 – konstruktives Gesuder mit Michaela Schara, (fast) jeden Mittwoch.

In dieser ersten Folge geht es um eine Lebenserleichterung, die ich mir vor vielen Jahren gewünscht habe und die nun endlich möglich ist. Für die meisten vermutlich Peanuts oder Jammern auf hohem Niveau (das nun ein Ende gefunden hat). Aber für mich und vermutlich viele andere Crohnies ein großer Schritt hin zu mehr Lebensqualität, Selbstbestimmung und Alltagserleichterung: die Umstellung von einer Infusion auf einen sog. Pen, eine Injektion, die man sich selbst subkutan verabreichen kann. Halleluja und Heureka – ab sofort auch für mich anstelle meiner alle-6-Wochen-Infusion möglich! 🙂 … und diese Freude teile ich, nebst einer kleinen Pen-Demonstration.

Buch mitZertifikat - "Shitstorm im Darm": zertifiziert und positiv bewertet!

„Shitstorm im Darm“: zertifiziert und positiv bewertet!

Da öffnet man nichts ahnend seine Mails und muss gleich mal wegen extatischer Schnappatmung in eine Tüte inhalieren: Mein Buch „Shitstorm im Darm“ wurde von der Stiftung Gesundheit zertifiziert und positiv bewertet!!! 

Das Fazit des Gutachtens der Stiftung Gesundheit:

„Frau Schara schreibt in einem guten, offenen Stil über die Probleme bei Morbus Crohn. Sie formuliert zahlreiche eigene Erfahrungen in einfacher und bildlich anschaulicher Weise.“

Die Beurteilung erfolgte sowohl in inhaltlicher/rechtlicher Sicht, wie zum Beispiel publizistische Sorgfaltspflicht, Transparenz der Publikation, Empowerment / Selbstbestimmung etc., als auch im Bereich Kontext-Gestaltung (Zielgruppengerecht, Struktur, Außenwirkung).

mimimia totalnew - MimiMiA - Konstruktives Gesuder: (fast) jeden Mittwoch mit MiA

MimiMiA – Konstruktives Gesuder: (fast) jeden Mittwoch mit MiA

Nicht alle lesen gerne und viele lesen gern nicht viel. Andere hören lieber zu, bevorzugen bewegte Bilder und erzählendes Wort.
Ich bin eine Viel-und-Gern-Schreiberin, meine Sprache ist die Schrift. Aber dann und wann ists gut, wenn frau ihre Komfortzone verlässt und mal was Neues ausprobiert. Im Zuge der Online-Technik Challenge von Frank Katzer bin ich im September 2020 ein paar Kilometer aus meiner Komfortzone heraus gestolpert und habe neue Formate ausprobiert: Videos, Audiogramme, videobegleitete Präsentationen und die Kombination aus allem. Dabei ist eine Idee entstanden, mit der ich nun ins kalte Wasser springe: MimiMiA – Mittwoch mit MiA.
Ein „Bewegtbild-Format“, in wechselnder Darstellung, aber primär als Video bzw. zum Anhören. Nicht ganz ein Podcast, nicht wirklich ein Vlog – es wandert zwischen diesen Dingen hin und her.

Kartenhauskarussell sm - Kartenhauskarussell

Kartenhauskarussell

Müde – das ist das Schlagwort dieser Tage.
Ich bin müde.
Nicht „wenig-Schlaf-gehabt“-müde.
Nicht „zu viel getan“-müde.
Nicht „schlechten-Tag-gehabt“-müde.
Sondern „Alles ein bisschen mehr als zu viel gewesen“-müde.

Und dieses „alles“ lässt sich auf ein paar Faktoren einschränken. Nämlich zu viel, zu lange andauernde Situationselastik, von außen und innen:

Wenn man am Beginn der Woche keine Ahnung hat, ob der Kalender sich täglich dreimal neu schreibt und man am Ende der Woche entweder gar nichts oder viel zu viel gebacken bekommen haben musste.

RegenbogenBine sm - Bine ist im Regenbogenland

Bine ist im Regenbogenland

Liebe Bine,

heute mittag hast du die letzte Etappe deiner Reise ins Regenbogenland angetreten.
Begonnen hast du sie vor vielen Wochen, Monaten, vielleicht sogar schon Jahren. Dein wunderbarer Mann Alexej und die zauberhaften Bassetinen Wilma und Frieda geleiten dich, wie sie dich schon seit Wochen, Monaten, Jahren begleitet haben.
Aus nah und fern kommen jede Menge guter Wünsche, Tränen, Dörtschn-Grüße und Umarmungen für euch alle – auch von mir.

Mein Gefühl, meine Hoffnung sagen mir, dass es Dir jetzt gut geht, die Schmerzen vorbei sind und der nächste Abschnitt des Seins gut begonnen hat.

Outtake greatJob sm - Outtake: Wenn man aufgeben will ...

Outtake: Wenn man aufgeben will …

Ein weiteres „Outake“ aus meinem Buch  „Shitstorm im Darm“, das es aus Platzgründen nicht ins Buch geschafft hat. Diesmal ein Kapitel, das ein großes Tabu-Thema aufgreift: Aufgeben, nicht mehr wollen, nicht mehr können – wenn alles zuviel wird und man sich fragt, warum man sich das alles noch antun soll.

Ein schwieriges Thema, das sich einem im Leben mit einer chronischen Erkrankung irgendwann stellt. Und dann sind Tabus nicht hilfreich. Nachstehend daher der Text, den wir im Final-Cut schweren Herzens herausgenommen haben – aus Platzgründen. Und ich hoffe, dass er dir Mut macht, wenn Du mal an diesem Punkt ankommst oder du Verständnis hast, wenn du ihn bei anderen erlebst.

GameOfCrohns final - "Game of Crohns" - das Spiel zum Downloaden

„Game of Crohns“ – das Spiel zum Downloaden

Ich habe mir in den ersten Jahren nach meiner Diagnose oft schwer getan Außenstehenden zu erklären, wie das ist, wenn man mit dem (nicht)lieben Herrn Crohn zwangsverbandelt ist und mit einer chronischen Darmentzündung durchs Leben hatschen muss-darf.

Irgendwann fand ich dann passende, routinierte Worte – man lernt ja im Lauf des Lebens dazu. Auch die gute, alte Spoon-Theory von Christine Miserandino ist immer ein super Hilfsmittel, um die spezielle Situation chronisch Kranker zu versinnbildlichen.

Als ich mich ans Buchschreiben gemacht habe, war dann eines Tages die Idee zum „Game of Crohns“ da – der CED-Version von „Mensch ärgere dich nicht“.

Outtake: Wörterbuch Arzt : PatientIn

Outtake: Über den Unterschied zwischen Arztsprech und Normalsprech

Mein Buch „Shitstorm im Darm“ war in der allerersten Version fast doppelt so dick. Ich bin eine Vielschreiberin und tu mir einfach leichter, wenn ich alles, was mir in den Sinn kommt, reinschreibe und dann (in diesem Fall mit Hilfe) auf ein vernünftig Maß reduziere.

Dem „Final-Cut“ sind aber auch ein paar Geschichten zum Opfer gefallen, wo es einfach schade wär, wenn man sie nicht erzählt. Darum gibt es im Blog immer wieder kleine „Outtakes“ aus meinem Buch und ich starte mit einer meiner liebsten Storys – die auch ein Grund war, warum es wichtig ist, sich mit medizinischem Vokabular auseinanderzusetzen.