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Gedanken und Wünsche zum 19. Mai

Liebe Leute,

der 19. Mai ist für die meisten von euch ein 08/15 Tag, nichts Besonderes. Vielleicht müsst ihr arbeiten, vielleicht habt ihr frei und wenn wir alle Glück haben, dann haben wir schönes Wetter – das wäre insofern toll, als der 19. Mai in Amerika als Tag der Mai-Sonne gefeiert wird, engl. National May Ray Day. Zugleich ist der 19. Mai dort auch der inoffizielle Malcom-X-Day, der Gedenktag für den schwarzen Bürgerrechtler.

In Wikipedias Liste von Gedenk- und Aktionstagen findet sich am 19. Mai aber kein Eintrag. Was seltsam ist, denn in der Türkei ist der 19. der Gedenktag an Atatürk und zugleich Tag der Jugend und des Sports. Am Tag davor ist, lt. Wiki, internationaler Museumstag, am Tag danach der deutsche Venentag.

Linktipp: Expressives Schreiben – Schreiben als Therapie

Da lebt man so vor sich hin, bekommt vom Karma ein paar Prügel vor die Füße geworfen und wenn man sich von dem Sturz erholt hat (und einen kräftigen Fluch losgelassen hat), dann versucht man sich damit zu arrangieren. Einen Weg zu finden, wie man mit dem Stolperfall umgeht, den Fall abarbeitet und möglichst gut weiterlebt und mit den Folgen leben lernt. Jeder findet da seinen (und natürlich auch ihren) eigenen, speziellen Weg.

Und wenn man dann einige Zeit etwas so, auf diese spezielle, individuelle Weise getan hat, kommt auf einmal eine Info aus der großen weiten Welt, dass das, was man das so für sich als hilfreich er/gefunden hat, einen Namen hat und auch von anderen als sinnvoll erkannt und bestätigt wurde.

„Was bringt den Doktor um sein Brot?“ & die Heilwirkung des Götzzitats

„Was bringt den Doktor um sein Brot?
A. die Gesundheit
B. der Tod

Drum hält der Arzt, auf das er lebe
uns zwischen beiden in der Schwebe.“

Eugen Roth

Der Spruch hing im Wartezimmer meines ersten Hausarztes, zu dem ich als Kind ging. Ich genoss somit nicht nur früh einen sehr realen Einblick in medizinische Selbsterkenntnis, sondern bekam auch gleich eine lebensnahe Philosophie-Lektion im Volksschulter.
Es hat mir nicht geschadet. Im Gegenteil.

Der gleiche Arzt meint auch, ein Kind müsse „3 Kilo Dreck im Jahr fressen“ damit es immun gegen Krankheiten und Lebenswidrigkeiten werde. Danke lieber Herr. Doktor, ich hab´s sicher auf mindestens 5 Kilo gebracht und zumindest die Kindheit war (vielleicht dadurch) eine relativ gesunde, unbeschwerte.