Alle Artikel mit dem Schlagwort: Cartoons

Kartenhauskarussell sm - Kartenhauskarussell

Kartenhauskarussell

Müde – das ist das Schlagwort dieser Tage.
Ich bin müde.
Nicht „wenig-Schlaf-gehabt“-müde.
Nicht „zu viel getan“-müde.
Nicht „schlechten-Tag-gehabt“-müde.
Sondern „Alles ein bisschen mehr als zu viel gewesen“-müde.

Und dieses „alles“ lässt sich auf ein paar Faktoren einschränken. Nämlich zu viel, zu lange andauernde Situationselastik, von außen und innen:

Wenn man am Beginn der Woche keine Ahnung hat, ob der Kalender sich täglich dreimal neu schreibt und man am Ende der Woche entweder gar nichts oder viel zu viel gebacken bekommen haben musste.

RegenbogenBine sm - Bine ist im Regenbogenland

Bine ist im Regenbogenland

Liebe Bine,

heute mittag hast du die letzte Etappe deiner Reise ins Regenbogenland angetreten.
Begonnen hast du sie vor vielen Wochen, Monaten, vielleicht sogar schon Jahren. Dein wunderbarer Mann Alexej und die zauberhaften Bassetinen Wilma und Frieda geleiten dich, wie sie dich schon seit Wochen, Monaten, Jahren begleitet haben.
Aus nah und fern kommen jede Menge guter Wünsche, Tränen, Dörtschn-Grüße und Umarmungen für euch alle – auch von mir.

Mein Gefühl, meine Hoffnung sagen mir, dass es Dir jetzt gut geht, die Schmerzen vorbei sind und der nächste Abschnitt des Seins gut begonnen hat.

GameOfCrohns final - "Game of Crohns" - das Spiel zum Downloaden

„Game of Crohns“ – das Spiel zum Downloaden

Ich habe mir in den ersten Jahren nach meiner Diagnose oft schwer getan Außenstehenden zu erklären, wie das ist, wenn man mit dem (nicht)lieben Herrn Crohn zwangsverbandelt ist und mit einer chronischen Darmentzündung durchs Leben hatschen muss-darf.

Irgendwann fand ich dann passende, routinierte Worte – man lernt ja im Lauf des Lebens dazu. Auch die gute, alte Spoon-Theory von Christine Miserandino ist immer ein super Hilfsmittel, um die spezielle Situation chronisch Kranker zu versinnbildlichen.

Als ich mich ans Buchschreiben gemacht habe, war dann eines Tages die Idee zum „Game of Crohns“ da – der CED-Version von „Mensch ärgere dich nicht“.

Sauerteig - Ich hab noch keinen Sauerteig gehäkelt

Ich hab noch keinen Sauerteig gehäkelt

Was für eine unglaublich tolle Zeit!
Was für eine Chance diese Krise doch ist!
Was für Möglichkeiten, ENDLICH alles – also wirklich ALLES!!! – zu tun, was wir schon IMMMMMER tun wollten!

Hach!
Hachhachhach ..

Ach.

Während gefühlt alle die Corotäne für ALL das nutzen, was sie schon IMMMMMER tun wollten, versuche ich krampfhaft meinen inneren Kalender upzudaten. Der ist irgendwann im März hängen geblieben und weigert sich den April zu installieren.
Was auch an der Pollenallergie liegen kann, die sich trotz Covid 19 nicht hat einbremsen lassen. Im Gegenteil: Sie hat die Isolation genutzt, um so richtig Fahrt aufzunehmen und ist, im Gegensatz zu mir, hochaktiv. Vielleicht ist das aber auch nur eine sehr subtile Abwehrreaktion meines sehr seltsamen Immunsystems. Mein Körperchen ist so mit der Allergie beschäftigt, dass vorbeikommende Covid 19 Viren möglicherweise denken, sie wären hier schon gewesen und weiterziehen.
Wenn dem so ist: Sehr perfide! Und sehr anstrengend.

Frohe Feiertage und eine sanfte Landung in 2020!

Alles Gute!

Ich wünsche allen, die hier mitlesen, und auch denen, die es nicht tun, ein frohes, harmonisches Weihnachtsfest und eine sanfte Landung in einem xunden, fröhlichen 2020!

Ich danke allen, die hier mitlesen, für eben dieses – und wünsche mir, dass ich allen anderen (die hier noch nicht mitlesen 😉 ) nächstes Jahr fürs Mitlesen danken kann. 

Ich hoffe, dass wir uns auch im neuen Jahr wiederlesen, in alter Frische, mit neuem Schwung und vielen schönen Ideen!

Und ich freue mich auf ein spannendes Jahr, das zumindest lesetechnisch schon mal toll beginnt, denn ab 8.1.2020 ist mein Buch im Handel erhältlich!

Alles Liebe, kommt gut durch die Feiertage, setzt den Herrn Crohn und seine fiesen GenossInnen vor die Tür und habt immer genug Klopapier vorrätig. Dann kann schon fast gar nix mehr schiefgehen.

schraegeGschichten - Schräge G'schichten: Zusammenfassung

Schräge G’schichten: Zusammenfassung

Im November 2019 habe ich wieder bei der Zeichen-Challenge #30SkizzenimNovember von Angelika Bungert-Stüttgen, der Freiraumfrau, teilgenommen. Angelika will uns damit inspirieren beim Zeichnen dranzubleiben und täglich etwas zu tun – was ein Supertraining ist. In virtueller Gesellschaft mit anderen, so dass man sich nicht allein „durchkauen“ und motivieren muss, bringt das jedesmal einen schönen Kreativschub und am Ende des Monats merke ich, dass ich wieder ein gutes Stück weiter bin.

SaveTheDate  small - Mein Buch "Shitstorm im Darm" - gut leben trotz Morbus Crohn

Mein Buch „Shitstorm im Darm“ – gut leben trotz Morbus Crohn

Im November 2018 erhielt ich eine Anfrage vom Humboldt-Verlag, ob ich nicht Lust hätte, einen Ratgeber rund um das Leben mit Morbus Crohn zu schreiben … und mit meinen Zeichnungen zu versehen. Meine Freude war immens – und wie ich Lust hatte!

Mit Jänner 2019 begann ich am Manuskript zu arbeiten, Ende Juli gab ich das fertige Konvolut ab. Im zweiten Halbjahr begannen die Verlagsarbeiten, es wurde lektoriert und gekürzt, wir haben es überarbeitet, feingeschliffen, poliert und schlussendlich dann zu einem fertigen Buch gebacken.

Und nun ist es soweit:
Anfang Jänner 2020 erscheint mein Buch „Shitstorm im Darm – gut leben trotz Morbus Crohn!

Fragen 2 - Schräge G´schichten: Ungeklärte Fragen

Schräge G´schichten: Ungeklärte Fragen

HALLELUJA! Die 10. Geschichte ist pünktlich fertig, ich habe meine Verspätung aufgeholt und damit habe ich mein persönliches November-Goal erreicht: 10 Geschichten, mit jeweils 2 Zeichnungen – macht 30 Skizzen (weil man ja auch mit Worten Bilder entstehen lassen kann) und das war das Ziel der #30SkizzenimNovember, der Zeichen-Challenge der Freiraumfrau.

Ich freu mich und bin nun doch ein bisschen sehr stolz auf mich. Auch wenn diese Geschichte eigentlich eine traurige ist. Vor allem weil eine wichtige Frage nicht geklärt werden konnte.

Kuscheltiere 1 - Schräge G´schichten: Spaziergang der Kuscheltiere

Schräge G´schichten: Spaziergang der Kuscheltiere

Geschichte Nr. 9 im Rahmen der Zeichen-Challenge #30SkizzenimNovember und somit die aktuell vorletzte meiner schrägen Geschichten, ist eine Hommage an wichtige Begleiter im Krankenhausalltag – es geht um Kuscheltiere.

Alle schrägen Geschichten sind hier zu finden: … ABER DAS IST EINE ANDERE GESCHICHTE
Es ist mein Betrag zur Zeichen-Challenge der Freiraumfrau. Mein selbstgewähltes Thema ist diesmal jeweils 2 Zeichnungen und eine Geschichte zu „malen“ – weil man ja auch mit Worten Bilder entstehen lassen kann. In Summe sind das dann (hoffentlich) 10 Geschichten bis Ende November.
Alle Skizzen, von anderen und von mir, findet ihr auch auf Instagram, Facebook oder Twitter unter dem Hashtag #30SkizzenimNovember, meiner ist zusätzlich #schrägeGschichten.

30 Skizzen = 10 schräge Geschichten – Nr. 9:

Spaziergang der Kuscheltiere

„So ein liebes Mietzekatzi!“
Ich stehe am Gang, nahe meinem Zimmer, und habe eben versucht das Atmen mit meinem, ein wenig außer Kontrolle geratenen, Herzschlag zu koordinieren. Und habe ich das Gefühl im falschen Film zu sein.

Hunger 1 - Schräge G´schichten: Hunger auf Geschmack

Schräge G´schichten: Hunger auf Geschmack

Meine achte schräge G´schicht in der Kategorie … aber das ist eine andere Geschichte für die Zeichen-Challenge #30SkizzenimNovember macht Appetit und hat eine Botschaft: Es ist nicht immer alles so, wie man es sich denkt. Vor allem, wenn man hungrig denkt. Was eigentlich gar nicht geht. Aber lest selbst.

Alle Skizzen, von anderen und von mir, findet ihr auch auf Instagram, Facebook oder Twitter unter dem Hashtag #30SkizzenimNovember, meiner ist zusätzlich #schrägeGschichten.

30 Skizzen = 10 schräge Geschichten – Nr. 8:

Hunger auf Geschmack

Ich habe Hunger.
Richtig, großen Hunger.
Nicht auf Essen.
Essen hatte ich schon und es hätte mich vermutlich ernährt, wenn ich es gegessen hätte. Es war glutenfrei, laktosefrei, ballaststoffrei und geschmacksneutral. Mein Essen war so von allem befreit, dass es ein Wunder war, dass ich es überhaupt gesehen habe. Es hatte vermutlich auch Kalorien. Aber soweit sind wir nicht gekommen. Wäre es ein Bild auf Tinder gewesen, hätte ich es wenigstens wegwischen können – kein Interesse.
So habe ich es einfach stehen gelassen. Es hat dann noch trauriger ausgesehen und ich hatte sogar den Hauch eines schlechten Gewissen. Aber mein Magen hat sich geweigert dem traurigen Kalorienkonvolut Unterschlupf zu gewähren und in solchen Dingen bin ich meinem Bauchgefühl hörig.