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Migräne-Serie, 4/4: Alternativen, Buchtipps, Links & ein müdes Fazit

Im 3. Teil meiner Migräne-Serie habe ich ein wenig über meine schulmedizinischen Therapien erzählt. Im letzten Teil meiner kleinen Serie rund ums Kopfgewitter geht es um Alternativen abseits der Schulmedizin,um zwei Buchtipps und weiterführende Links, sowie mein Fazit.

Gerade bei Migräne gelten die komplementäre Alternativen landläufig als hilfreicher und besser – noch mehr als bei der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen. Betroffene erhalten ungefragt unzählige Tipps und Ratschläge, wie sie ihre Kopfprobleme „alternativ“ auflösen können. Dabei ist auch hier die individuelle Kombination aus Schulmedizin und komplementären/alternativen Methoden das, was in der Regel am sinnvollsten und besten hilft.

Allgemein, Buchtipps

Migräne-Serie, 3/4: Gemeinsamkeiten zwischen CED & Migräne

Ich mags total, wenn ich in einem Gespräch erwähne, dass ich den einen oder anderen krankheitstechnischen Special Effekt im Lebensjoker gewonnen habe und dann zum Beispiel dieses hier kommt:

„Migräne hast du auch? Du hast aber wirklich überall HIER geschrien …“

Klar, mir war so fad, dass ich dachte, ich leg mir mal eben 2-3 chronische Erkrankungen zu. Vermutlich damit ich das Mitleid meiner Umgebung abcashe und gemütlich krank feiern kann, während der Rest der Welt eifrig dabei ist das Brutto-Sozialprodukt zu mehren.

Ehrlich: Ich HASSE diesen Spruch. Ich hasse ihn so unfassbar sehr, dass es mich jedesmal meine ganze Kraft kostet, meinem Gegenüber keine reinzuhauen, wenn er fällt. Zugleich möchte ich weinen, weil es so weh tut, wenn man immer wieder gesagt bekommt, dass man auf eine unerklärliche, mystische Weise selber an seiner Misere schuld ist und sie vielleicht sogar herbei gerufen hat.

Allgemein, Buchtipps

Migräne-Serie, 2/4: Trigger, Vielfalt, Mediks und die unesoterische Vorwarnung

Es gibt Momente, da habe ich ein immens heftiges Dé­jà-vu-Erlebnis. Das ist nicht angenehm, weil es mich an Situationen erinnert, die ich gefühlt schon 100.000 Mal erlebt habe. Nur in Zusammenhang mit einer anderen Erkrankung. Es geht um die Reaktion der Umwelt wenn ich gestehe, dass ich mal wieder einen Migräneanfall habe. Manche der Reaktionen sind sogar 1:1 die gleichen wie die, wenn ich einen Crohn-Schub „gestehe“.

  • „Du hast einfach zu viel Stress, komm runter und chill eine Runde.“
  • „Das Wetter heute – kein Wunder, dass du Kopfweh hast!“
  • „Migräne? Eh klar, wir haben Vollmond.“
  • „Migräne? Eh klar, wir haben Neumond.“
  • „Du, dass sind deine Verspannungen, ich kenn da eine tolle Übung …“
Allgemein

Migräne-Serie, 1/4: Die ungeliebte Superkraft

Neben dem lieben Herrn Crohn habe ich noch ein paar andere Sidekicks in meinem Leben, auf die ich herzlich gerne verzichten könnte. Eine davon ist der alte Schwede, eine weitere Madame Migraine – das unselige, verhasste Kopfgewitter. Für Betroffene eine teuflische Plage. Für Nicht-Betroffene ein Befindlichkeitsstörung, die man augenrollend oder seufzend akzeptiert, aber nicht wirklich nachvollziehen kann.

Mein migränischer Sidekick hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Plage hoch gearbeitet, die mein Leben mittlerweile dermaßen blockiert und einschränkt, dass ich 50% meiner Zeit damit beschäftigt bin,  mich von den anderen 50%, die von brutalen Kopfschmerzattacken gekennzeichnet sind, zu erholen. Das macht keinen Spaß und damit ist auch das Geheimnis gelüftet, warum es im Blog zur Zeit so ruhig war. Mit Kopfdröhnen, Übelkeit und tagelangen Ganzkörperschmerzen wird das normale Überleben schon zu einer übermenschlichen Aufgabe.

Allgemein, Cartoons

#Makeitvisible: Ich und mein Wolkenbauch

Im dritten Teil meiner 3-teiligen Glücksliste komme ich zu dem Bereich, der mich – ich gestehe es offen – die meiste Überwindung gekostet hat. Aus dem sich aber eine sehr intensive, sehr glückliche Erinnerung ergeben hat. Es geht um die CED-Kompass Kampagne #makeitvisible.

Ich und mein Bauch: Beziehungsstatus kompliziert

Dieser Satz trifft es voll und ganz und in dieser Beziehung steckt noch einiges an Arbeit, auch wenn mein Wölkchen und ich schon viel mitsammen geschafft habe. Neben der teilweise sehr fragwürdigen inneren Werte, bei denen primär der liebe Herr Crohn die Rolle des ungeladenen Querulanten spielt, sind auch Optik und Konsistenz meiner Mitte so, dass ich sehr hart daran arbeite, mich gängigen Schönheitsidealen tapfer zu widersetzen und die Baustelle so wertschätze, wie sie nun mal ist. Immerhin ein gewichtiges Argument wenn es darum geht, diese sog. Schönheitsideal zu hinterfragen.

Allgemein, Linktipps

CED-Ernährungsbroschüre, Fistel-Info und Leitfaden Arztgespräch

Im zweiten Teil meiner Liste der Dinge, die sich erfreulicherweise eingefunden haben, geht es um drei Dinge, wo ich in der einen oder anderen Weise etwas zum Entstehen beitragen konnte.

Ernährungsbroschüre CED

Ernaehrungsbooklet PfizerCEDKompass 300x300 - CED-Ernährungsbroschüre, Fistel-Info und Leitfaden Arztgespräch

Im April 2020 kam eine Anfrage, ob ich mir vorstellen könnte, einige meiner crohnischen Cartoons für eine Ernährungsbroschüre zur Verfügung zu stellen. Die Frage kam zum richtigen Zeitpunkt – mitten in meiner Corona-Depression 😉

Die Broschüre selbst ist sowas von sensationell toll und informativ geworden! Großes Kompliment an die VerfasserInnen und die GestalterInnen!

Und das Beste: Man kann sie hier kostenfrei downloaden. Ich habe ein paar Exemplare in gedruckter Form bei mir, die ich, solange der Vorrat reicht, unentgeltlich meinen Shitstorm-im Darm-Buchbestellungen beilege.

Allgemein

Ein Interview! Ein Interview!

In meinem letzten Beitrag habe ich es ja schon geschrieben: Es war nicht alles Popsch und Bäh in der letzten Zeit. Um es mit den Worten meiner ehemaligen Chorleiterin zu sagen: „Da war schon sehr viel Schönes dabei …“ Sie meinte das zwar nicht direkt als Kompliment, denn der Satzes ging so weiter: „… man muss es nur noch finden.“ Aber das ist eine andere Geschichte.

JEDENFALLS! :-): Ich musste mich nicht mal auf die Findung machen, die Erfreulichkeiten purzelten mir zu, aus sehr unterschiedlichen Themenbereichen. Um sie entsprechend zu würdigen, habe ich das Glück auf drei Beitragsteile geteilt und beginne mit dem jüngsten davon, das dieser Tage ins Haus geschneit ist.

Eigene Videos

MimiMiA #02: Spruchklassiker, Unsichtbares und #Makeitvisible

Die zweite Folge meiner kleinen Videoserie ist online. Herzlichen Dank an alle, die mir Feedback gegeben haben, ich habe mich bemüht einiges davon umzusetzen.
Aber eine Videofrau wird aus mir in diesem Leben keine mehr 😉
Dennoch freu ich mich sehr, dass ich ein weiteres Bewegtbild in die Welt schicken kann.

Diesmal geht es um einen Klassiker aus dem Reich der guten Sprüche, den man mit einer chronischen, nicht sichtbaren Erkrankung mehr als nur oft zu hören bekommt. Und es geht um eine supertolle, sehr wichtige Kampagne, mit der man genau da ansetzen möchte: #Makeitvisible – eine Aktion des CED-Kompass und der Selbsthilfegruppe ÖMCCV.

MimiMiA #02 – konstruktives Gesuder mit Michaela Schara

MimiMiA02 makeitvisible - MimiMiA #02: Spruchklassiker, Unsichtbares und #Makeitvisible

Weitere erwähnte Links im Video:

Eigene Videos

MimiMiA #01: Lebensqualität, Peanuts, Jammern auf hohem Niveau und viel Freude

Die offiziell erste Folge meiner kleinen Videoreihe ist online: MimiMiA #01 – konstruktives Gesuder mit Michaela Schara, (fast) jeden Mittwoch.

In dieser ersten Folge geht es um eine Lebenserleichterung, die ich mir vor vielen Jahren gewünscht habe und die nun endlich möglich ist. Für die meisten vermutlich Peanuts oder Jammern auf hohem Niveau (das nun ein Ende gefunden hat). Aber für mich und vermutlich viele andere Crohnies ein großer Schritt hin zu mehr Lebensqualität, Selbstbestimmung und Alltagserleichterung: die Umstellung von einer Infusion auf einen sog. Pen, eine Injektion, die man sich selbst subkutan verabreichen kann. Halleluja und Heureka – ab sofort auch für mich anstelle meiner alle-6-Wochen-Infusion möglich! 🙂 … und diese Freude teile ich, nebst einer kleinen Pen-Demonstration.

Eigene Videos

MimiMiA – Konstruktives Gesuder: (fast) jeden Mittwoch mit MiA

Nicht alle lesen gerne und viele lesen gern nicht viel. Andere hören lieber zu, bevorzugen bewegte Bilder und erzählendes Wort.
Ich bin eine Viel-und-Gern-Schreiberin, meine Sprache ist die Schrift. Aber dann und wann ists gut, wenn frau ihre Komfortzone verlässt und mal was Neues ausprobiert. Im Zuge der Online-Technik Challenge von Frank Katzer bin ich im September 2020 ein paar Kilometer aus meiner Komfortzone heraus gestolpert und habe neue Formate ausprobiert: Videos, Audiogramme, videobegleitete Präsentationen und die Kombination aus allem. Dabei ist eine Idee entstanden, mit der ich nun ins kalte Wasser springe: MimiMiA – Mittwoch mit MiA.
Ein „Bewegtbild-Format“, in wechselnder Darstellung, aber primär als Video bzw. zum Anhören. Nicht ganz ein Podcast, nicht wirklich ein Vlog – es wandert zwischen diesen Dingen hin und her.

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