Alle Artikel mit dem Schlagwort: Leben

GameOfCrohns final - "Game of Crohns" - das Spiel zum Downloaden

„Game of Crohns“ – das Spiel zum Downloaden

Ich habe mir in den ersten Jahren nach meiner Diagnose oft schwer getan Außenstehenden zu erklären, wie das ist, wenn man mit dem (nicht)lieben Herrn Crohn zwangsverbandelt ist und mit einer chronischen Darmentzündung durchs Leben hatschen muss-darf.

Irgendwann fand ich dann passende, routinierte Worte – man lernt ja im Lauf des Lebens dazu. Auch die gute, alte Spoon-Theory von Christine Miserandino ist immer ein super Hilfsmittel, um die spezielle Situation chronisch Kranker zu versinnbildlichen.

Als ich mich ans Buchschreiben gemacht habe, war dann eines Tages die Idee zum „Game of Crohns“ da – der CED-Version von „Mensch ärgere dich nicht“.

Buchverlosung und Welt-CED Tag

Welt-CED-Tag: 5 Minuten, 10 Geschenke und 1 Überraschung

Am 19.05. ist Welt-CED Tag – Tag der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. An diesem Tag gibt es zahlreiche Aktionen, von Selbsthilfegruppen, Plattformen und anderen.

Dennoch ist das ein Tag, der den meisten Menschen, um es salopp zu sagen, am Ar* vorbeigeht.
Pardon. Aber das trifft es buchstäblich: denn es betrifft ja (auch) diese Region und alles, was davor liegt. Und wer’s nicht hat, wer’s nicht kennt, dem-der fehlt in 99,5% der Fälle das Interesse, sich damit auseinanderzusetzen.

Außerdem ist eine chronische Darmentzündung selten das passende Thema für sexy Smalltalk. Bei Sekt und Brötchen diskutiert man nicht über die Bristol-Skala (zur Klassifikation des Stuhls), spricht nicht über die Bauchkrämpfe und Koliken beim un-spirituellen Loslassprozess und sinniert nicht über die vielfältigen Probleme, Zores, Nebenwirkungen etc., die mit einer solchen Erkrankung einhergehen.

Sauerteig - Ich hab noch keinen Sauerteig gehäkelt

Ich hab noch keinen Sauerteig gehäkelt

Was für eine unglaublich tolle Zeit!
Was für eine Chance diese Krise doch ist!
Was für Möglichkeiten, ENDLICH alles – also wirklich ALLES!!! – zu tun, was wir schon IMMMMMER tun wollten!

Hach!
Hachhachhach ..

Ach.

Während gefühlt alle die Corotäne für ALL das nutzen, was sie schon IMMMMMER tun wollten, versuche ich krampfhaft meinen inneren Kalender upzudaten. Der ist irgendwann im März hängen geblieben und weigert sich den April zu installieren.
Was auch an der Pollenallergie liegen kann, die sich trotz Covid 19 nicht hat einbremsen lassen. Im Gegenteil: Sie hat die Isolation genutzt, um so richtig Fahrt aufzunehmen und ist, im Gegensatz zu mir, hochaktiv. Vielleicht ist das aber auch nur eine sehr subtile Abwehrreaktion meines sehr seltsamen Immunsystems. Mein Körperchen ist so mit der Allergie beschäftigt, dass vorbeikommende Covid 19 Viren möglicherweise denken, sie wären hier schon gewesen und weiterziehen.
Wenn dem so ist: Sehr perfide! Und sehr anstrengend.

Arschkarte Crohn - Über Angst, Pandemie und Medikamenten-Engpässe

Über Angst, Pandemie und Medikamenten-Engpässe

Vor ein paar Tagen habe ich auf Facebook einen Link gepostet. Die Reaktionen war interessant und auch sehr erhellend, vor allem was die Wahrnehmung betrifft.

Der Link war dieser hier:

Engpass bei Medikamenten durch Stillstand in China

Meine Worte dazu:

[…]Hab es diese Woche selbst mehrfach erlebt, dass einige Medikamente, die ich regelmäßig nehmen muss, auf unbestimmte Zeit „nicht lieferbar“ sind. Auch ein Medik, dass ich als Ersatz für eines nehme, dass seit letztem Jahr nicht mehr lieferbar ist,

Und ich gestehe: Das macht mir langsam ein bisschen Angst.
Momentan versuche ich einen Vorrat anzulegen, bei den Mediks, wo das möglich ist. Bei den anderen – und das sind die ganz wichtigen – kann ich nur hoffen, dass es genug auf Lager gibt, bis die Krise vorbei ist.

schraegeGschichten - Schräge G'schichten: Zusammenfassung

Schräge G’schichten: Zusammenfassung

Im November 2019 habe ich wieder bei der Zeichen-Challenge #30SkizzenimNovember von Angelika Bungert-Stüttgen, der Freiraumfrau, teilgenommen. Angelika will uns damit inspirieren beim Zeichnen dranzubleiben und täglich etwas zu tun – was ein Supertraining ist. In virtueller Gesellschaft mit anderen, so dass man sich nicht allein „durchkauen“ und motivieren muss, bringt das jedesmal einen schönen Kreativschub und am Ende des Monats merke ich, dass ich wieder ein gutes Stück weiter bin.

ArschbombeDinkel 005 - Buchtipp: Meine Arschbombe

Buchtipp: Meine Arschbombe

Dieses Buch liegt schon länger auf meinem Schreibtisch. Nicht, weil ich es nicht lesen wollte, es schlecht ist oder langweilig. Sondern weil ich es schon kannte bevor es gedruckt wurde, ich es phänomenal finde, aber dennoch schon länger keine Schreibzeit da war, um es hier im Blog würdig vorzustellen.

Spoiler: Auf meinem Schreibtisch liegen noch weitere Bücher, die ich vorstellen mag – das ist also eine Vorfreudewarnung 😉 In den nächsten Wochen möcht ich diese längst fälligen Buchvorstellungen ins Netz schicken.

Meine Arschbombe in die Untiefen des Lebens

Worum gehts:

Sabine Dinkel hat im Zuge ihrer Krebserkrankung begonnen die Diagnose und Lebensveränderung mittels Comics zu verarbeiten und festzuhalten und hat diese Zeichnungen dann auch als Mitteilungsversion gewählt, um ihr Umfeld am Laufenden zu halten.

SaveTheDate  small - Mein Buch "Shitstorm im Darm" - gut leben trotz Morbus Crohn

Mein Buch „Shitstorm im Darm“ – gut leben trotz Morbus Crohn

Im November 2018 erhielt ich eine Anfrage vom Humboldt-Verlag, ob ich nicht Lust hätte, einen Ratgeber rund um das Leben mit Morbus Crohn zu schreiben … und mit meinen Zeichnungen zu versehen. Meine Freude war immens – und wie ich Lust hatte!

Mit Jänner 2019 begann ich am Manuskript zu arbeiten, Ende Juli gab ich das fertige Konvolut ab. Im zweiten Halbjahr begannen die Verlagsarbeiten, es wurde lektoriert und gekürzt, wir haben es überarbeitet, feingeschliffen, poliert und schlussendlich dann zu einem fertigen Buch gebacken.

Und nun ist es soweit:
Anfang Jänner 2020 erscheint mein Buch „Shitstorm im Darm – gut leben trotz Morbus Crohn!

Fragen 2 - Schräge G´schichten: Ungeklärte Fragen

Schräge G´schichten: Ungeklärte Fragen

HALLELUJA! Die 10. Geschichte ist pünktlich fertig, ich habe meine Verspätung aufgeholt und damit habe ich mein persönliches November-Goal erreicht: 10 Geschichten, mit jeweils 2 Zeichnungen – macht 30 Skizzen (weil man ja auch mit Worten Bilder entstehen lassen kann) und das war das Ziel der #30SkizzenimNovember, der Zeichen-Challenge der Freiraumfrau.

Ich freu mich und bin nun doch ein bisschen sehr stolz auf mich. Auch wenn diese Geschichte eigentlich eine traurige ist. Vor allem weil eine wichtige Frage nicht geklärt werden konnte.

Kuscheltiere 1 - Schräge G´schichten: Spaziergang der Kuscheltiere

Schräge G´schichten: Spaziergang der Kuscheltiere

Geschichte Nr. 9 im Rahmen der Zeichen-Challenge #30SkizzenimNovember und somit die aktuell vorletzte meiner schrägen Geschichten, ist eine Hommage an wichtige Begleiter im Krankenhausalltag – es geht um Kuscheltiere.

Alle schrägen Geschichten sind hier zu finden: … ABER DAS IST EINE ANDERE GESCHICHTE
Es ist mein Betrag zur Zeichen-Challenge der Freiraumfrau. Mein selbstgewähltes Thema ist diesmal jeweils 2 Zeichnungen und eine Geschichte zu „malen“ – weil man ja auch mit Worten Bilder entstehen lassen kann. In Summe sind das dann (hoffentlich) 10 Geschichten bis Ende November.
Alle Skizzen, von anderen und von mir, findet ihr auch auf Instagram, Facebook oder Twitter unter dem Hashtag #30SkizzenimNovember, meiner ist zusätzlich #schrägeGschichten.

30 Skizzen = 10 schräge Geschichten – Nr. 9:

Spaziergang der Kuscheltiere

„So ein liebes Mietzekatzi!“
Ich stehe am Gang, nahe meinem Zimmer, und habe eben versucht das Atmen mit meinem, ein wenig außer Kontrolle geratenen, Herzschlag zu koordinieren. Und habe ich das Gefühl im falschen Film zu sein.

Hunger 1 - Schräge G´schichten: Hunger auf Geschmack

Schräge G´schichten: Hunger auf Geschmack

Meine achte schräge G´schicht in der Kategorie … aber das ist eine andere Geschichte für die Zeichen-Challenge #30SkizzenimNovember macht Appetit und hat eine Botschaft: Es ist nicht immer alles so, wie man es sich denkt. Vor allem, wenn man hungrig denkt. Was eigentlich gar nicht geht. Aber lest selbst.

Alle Skizzen, von anderen und von mir, findet ihr auch auf Instagram, Facebook oder Twitter unter dem Hashtag #30SkizzenimNovember, meiner ist zusätzlich #schrägeGschichten.

30 Skizzen = 10 schräge Geschichten – Nr. 8:

Hunger auf Geschmack

Ich habe Hunger.
Richtig, großen Hunger.
Nicht auf Essen.
Essen hatte ich schon und es hätte mich vermutlich ernährt, wenn ich es gegessen hätte. Es war glutenfrei, laktosefrei, ballaststoffrei und geschmacksneutral. Mein Essen war so von allem befreit, dass es ein Wunder war, dass ich es überhaupt gesehen habe. Es hatte vermutlich auch Kalorien. Aber soweit sind wir nicht gekommen. Wäre es ein Bild auf Tinder gewesen, hätte ich es wenigstens wegwischen können – kein Interesse.
So habe ich es einfach stehen gelassen. Es hat dann noch trauriger ausgesehen und ich hatte sogar den Hauch eines schlechten Gewissen. Aber mein Magen hat sich geweigert dem traurigen Kalorienkonvolut Unterschlupf zu gewähren und in solchen Dingen bin ich meinem Bauchgefühl hörig.