Schlagwort: Leben

Allgemein, Cartoons

I´ll be back und vielleicht bin ich sogar schon wieder da

Liebe Leute, gebt gut acht,
ich habe euch was mitgebracht!
Ich war lang weg, nun wieder da,
war nicht versteckt, nur halt … na ja.

War eine arg mühsame Zeit
Da hat mich vieles nicht gefreut.
Das Leben selbst, dass ging brav weiter
War meist mühsam, selten heiter.

Seele, Kreuz und Kopf waren weh,
Ich hab verloren fast mein Schmäh*
Corona und die Pandemüh,
Das waren auch zwei harte Schüh.

Ums kurz zu sagen, es war gack.
Die Wochen floßen zäh wie Lack.
Nun aber bin ich wieder da,
Hab frischen Mut und altes Haar.

Hab paar Ideen und neue G´schichtn,
Da werd ich baldigst hier berichten.
Und keine Angst, vor weitren Reimen
Ich bleib bei Prosa, reim daheimen 😉

Allgemein, Cartoons

Welt CED-Tag 2021: My life. My Crohn. My diet.

Ich habe heuer das 16. Jahr meiner Crohn-Diagnose nicht gefeiert. Ich feiere diesen Tag nie, denn es reicht mir zu wissen, dass die Diagnose da ist. Es reicht mir zu wissen, dass ich sie noch rechtzeitig bekommen habe, um zu überleben. Und das Wissen, dass ich 20 Jahre lang neben der Spur behandelt wurde, weil man viel vermutete, aber nichts genaues feststellte, reicht mir auch.

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Crohnisches Altern

Ich mache täglich mein Bett. Klopfe Matraze, Decken und Pölster aus, lege alles hübsch zusammen, Tagesdecke drüber. Fertig.
Das gibt mir das spießige Gefühl, zumindest einen Teil des Tages geschafft, etwas mit Sinn gemacht zu haben und man sieht auch gleich, dass sich was getan hat. Schaffe ich an diesem Tag nicht mehr als mein Bett, ist mir das zumindest am Abend ein schöner Anblick und eine leichte Beruhigung. Meist mache ich das Bett am frühen Vormittag. Später meist nur dann, wenn der Tag nicht so gut begonnen hat und die Steigerung eher in die Tiefe, als nach oben geht.

Allgemein, Cartoons

Deppensprüche: 2 Aussagen, die kein Schwein braucht.

Deppenspruch Nr. 1:
„Sie sollten Stress vermeiden“

Ich. hasse. diesen. Spruch.

Und ich hasse ihn sooo unfassbar sehr, dass ich mich jedesmal sehr, sehr heftig beherrschen muss, um nicht ein sehr, sehr lautes „F***DICHDUBL*DERAR**H!1!“ rauszuschreien, wenn dieser Trottelspruch fällt.
Ja, das klingt deftig und übertrieben und mehr als nur ein bisschen passiv-aggressiv.
WEIL ES ABER AUCH VERDAMMT NOCHMAL EIN VETROTTELT BLÖDER SPRUCH IST! Und in Summe mehr, viel mehr Stress macht, als er seiner Aussagen nach eigentlich tun sollte.

Mal ehrlich:
Gab es schon einen Fall, EINEN EINZIGEN FALL, wo dieser Spruch dafür gesorgt hat, dass man subito in einen Entspannungszustand fällt und sich überschwänglich bedankt, ENDLICH den richtigen Fingerzeig, den ultimativen Tipp bekommen zu haben?

Allgemein

Mütend – ein Rant, ein Uff, ein großes Vielleicht

Der aktuelle Status im lockdownigen Lifestyle: Man ist Mütend.
Du hast keine Ahnung, was das bedeutet?
Ich bin mir dennoch sicher, dass du auch mütend bist.

Mütend ist die Kombination aus Wütend und Müde. Das Wort findet sich aktuell in jeder Social Bubble und es beschreibt perfekt den Zustand, der sich durch fast alle Gesellschaftsschichten im Land und drumherum zieht.

Mütend steht im konkreten Zusammenhang mit den Lockdowns, dem Corona-Covid-Pandemie-Zustand, mit dem erschöpften Unverständnis und der Orientierungslosigkeit. Mit dem müden Frust, rund um die sich täglich ändernden Regelungen, Lockerungen, Erkenntnisse,, Impfsituationen, dem Home-Schooling-Zwang versus dem Not-Home-Schooling-Chaos, der Home-Office-Option, den unzähligen Ausnahmen etc.

Wir sind müde.
Wir sind wütend.
Und das eine erschöpft das andere, um es gleichzeitig zu verstärken.
Wir sind mütend.

Allgemein, Cartoons

An diesen Tagen …

Diese Tage, wo du am Morgen bleischwer wach wirst und hoffst, dass es schon Abend ist und du einfach liegen bleiben kannst. Doch an diesen Tagen musst du aufstehen, ein Termin wartet. Einer wo du nicht nur wach, sondern munter, orientiert und vor allem aus dem Bett raus musst.

An diesen Tagen drückt das Wetter auf Gemüt und Kreislauf gleichermaßen. Das Geschirr zerscherbt am Boden, der Tee landet neben der Tasse, die Strumpfhose hat eine Laufmasche und die Schuhe drücken.

An diesen Tagen ist alles dreifach mühsam und viermal kompliziert.

An diesen Tagen ist alles und jeder, ist die ganze Welt anstrengend, nervend und zum Schreien. Weswegen der Kopf zu wimmern beginnt und die Muskeln im Nacken sich zum Verkrampfen treffen.

Allgemein, Briefe aus dem Leben mit CED, Cartoons

Cheerio Thyrio: Madame Butterfly muss gehen

My dear Lady Butterfly,

wir hatten einen Deal. Ausgehandelt damals, vor mehr als 30 Jahren, als du beschlossen hast, dich spontan aufzuplustern, wichtig zu machen und wir anschließend ein paar Jährchen gebraucht haben, um uns wieder zusammen zu raufen, damit wir uns den Platz in meinem Hals aufs Neue, ohne würgen, teilen können.
Damals, vor vielen, vielen Jahren haben wir einen guten Kompromiss vereinbart: So lange du friedlich bist, so bleibst, wie du bist, bin ich´s auch und wir teilen uns den Kragen.

Allgemein, Cartoons

#Makeitvisible: Ich und mein Wolkenbauch

Im dritten Teil meiner 3-teiligen Glücksliste komme ich zu dem Bereich, der mich – ich gestehe es offen – die meiste Überwindung gekostet hat. Aus dem sich aber eine sehr intensive, sehr glückliche Erinnerung ergeben hat. Es geht um die CED-Kompass Kampagne #makeitvisible.

Ich und mein Bauch: Beziehungsstatus kompliziert

Dieser Satz trifft es voll und ganz und in dieser Beziehung steckt noch einiges an Arbeit, auch wenn mein Wölkchen und ich schon viel mitsammen geschafft habe. Neben der teilweise sehr fragwürdigen inneren Werte, bei denen primär der liebe Herr Crohn die Rolle des ungeladenen Querulanten spielt, sind auch Optik und Konsistenz meiner Mitte so, dass ich sehr hart daran arbeite, mich gängigen Schönheitsidealen tapfer zu widersetzen und die Baustelle so wertschätze, wie sie nun mal ist. Immerhin ein gewichtiges Argument wenn es darum geht, diese sog. Schönheitsideal zu hinterfragen.

Allgemein

Ein Interview! Ein Interview!

In meinem letzten Beitrag habe ich es ja schon geschrieben: Es war nicht alles Popsch und Bäh in der letzten Zeit. Um es mit den Worten meiner ehemaligen Chorleiterin zu sagen: “Da war schon sehr viel Schönes dabei …” Sie meinte das zwar nicht direkt als Kompliment, denn der Satzes ging so weiter: “… man muss es nur noch finden.” Aber das ist eine andere Geschichte.

JEDENFALLS! :-): Ich musste mich nicht mal auf die Findung machen, die Erfreulichkeiten purzelten mir zu, aus sehr unterschiedlichen Themenbereichen. Um sie entsprechend zu würdigen, habe ich das Glück auf drei Beitragsteile geteilt und beginne mit dem jüngsten davon, das dieser Tage ins Haus geschneit ist.

Allgemein, Cartoons

(M)eine kleine Geschichte des Scheiterns

Neues Jahr, alte Zores – so könnte man es subsummarisch zusammenfassen.
Wenn es so einfach wäre.
Aber vielleicht ist es das ja und ich mache es mir nur selbst so kompliziert?

Egal.

Ich bin erschöpft, müde und matsch. Aber ich wollte endlich wieder einen Blogbeitrag hier veröffentlichen, weil ich das Gefühl habe, es schuldig zu sein. Mir in erster Linie. Aber auch auch all denen, die hier dann und wann mitlesen. Und die vermutlich mehr Nachsicht mit mir und meiner Matschigkeit haben, als ich mit mir und meinereiner 😉

Neues Jahr, neuer Kalender. Und wie sich alle rundum gefreut haben, dass das alte, das miese, das besch….eidene, garstige, traurige und böse 2020 endlich abgedankt hat! Und nun haben wir ein nigelnagelneues, funkelndes, unbelastetes und wasweißichnoch-alles schönes neues 2021. Und der erste Monat davon ist auch schon geschafft.

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