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Liebe Angehörige: Bitte REDET.

Fragt, sprecht, schreibt, zeichnet – auch nonverbale Kommunikation hilft. Alles ist besser als schweigen oder „meld dich, wenns dir besser geht“ und „ich will ja nicht stören„. Denn wenn man nie fragt, wird man nie was dazu lernen. Und wer nicht gefragt wird, weiß nicht, dass er Antworten liefern soll. Schweigen baut Mauern auf und die helfen niemanden.

Vor zwei Wochen ist meine Gastbeitrags-Serie mit Tipps und Infos auf mytherapyapp.com gestartet, diese Woche gibts den ersten Tipp und dabei gehts ums Reden:

Angehörige mit Morbus Crohn unterstützen: Liebe Angehörige, bitte REDET mit mir!
Im ersten Teil unserer Reihe „Leben mit Morbus Crohn – Tipps für Angehörige“, ermutigt Gast-Autorin Michaela Schara Betroffene und Angehörige dazu, offen miteinander zu sprechen und auch unangenehme Dinge beim Namen zu nennen.
Immerhin ist das Leben mit Morbus Crohn für Betroffene schon mühsam genug – auch ohne den Drahtseilakt mit Familie und Freunden, die nicht wissen, was sie sagen oder tun sollen. Dabei ist das Schlimmste, einfach gar nichts zu sagen und sich zurückzuziehen. Das jedenfalls sagt Michaela Schara. Sie gibt in unserer Serie zur chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn, Tipps für Freunde und Angehörige. Denn nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Familie und Freunde stehen vor einer Herausforderung, wenn eine nahestehende Person die Diagnose Morbus Crohn erhält.
… zum Weiterlesen hier klicken!

Den nächsten Tipp gibt es in zwei Wochen und falls wer Ergänzungen hat, Fragen und/oder eigene Tipps: Nur her damit!

8 thoughts on “Liebe Angehörige: Bitte REDET.

  1. Hallo Michaela,

    ich finde deinen Blog toll, du bemühst dich sehr und du machst mir auch Mut und nimmst mir auch ein bisschen die Angst.
    Ich bin 23 Jahre alt, habe Morbus Chron im Dick und Dünndarm. Die Diagnose wurde dieses Jahr im Februar diagnostiziert.
    Ich habe auch sehr starken Eisenmangel, bei mir helfen nur Infusionen, ich vertage auch die Eisentabletten nicht. Mir geht es zur Zeit sehr schlecht, ich versuche nicht daran zu denken, ich versuche mein Leben irgendwie zu genießen aber es klappt nicht.

    Ich hoffe dass es dich nicht stört dass ich mit dir per Du bin. Irgendwie finde ich es persönli her dich so anzusprechen.

    Mfg Nina

    1. Hallo Nina!
      Vielen Dank für dein Feedback – ich freu mich, wenn du hier Infos findest, die dir Mut geben! Dafür gibt es diesen Blog.
      Eisenmangel ist ein crohnischer Klassiker und ich habe die Tabletten auch nie vertragen. Frag mal nach EIseninfusionen, die wirken gut – geht aber nicht bei jedem und manche Ärzte haben Angst. Aber wenn man sie verträgt, gehts einem flugs besser. Diese dauernde Müdigkeit von der Anämie ist halt ein heftiger Zusatzbrocken, der einem das Dasein zusätzlich verleidet.
      Das Leben genießen wollen (!) ist schon mal ein guter Schritt und wenn man die guten Momente feiert, dann hat man länger was davon. Halt durch, es wird wieder besser, ganz sicher – ich drück dir die Daumen und klar, das „Du“ ist absolut ok 🙂
      Alles Liebe und möge dein Crohn sich baldigst zurückziehen!

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